A SHARPER BLUR

Wide Range. Cultural Focus. Editor Patrick Neithard

Madonnas “MDNA” – Die DNA der Schamanin eines biblischen Begriffs Teil 2

Essay Teil II. Patrick Neithard. Zürich, 15. April 2012

„MADONNA“ ein Anagramm, „MDNA“ dreifaches Spiel mit der Chiffre

Gewiss. Die beständige (Neu-) Erfindung eines Image schafft Raum für Interpretation. Im Fall von Madonna kommt er vorerst nur in Form eines Wechsels vom Label Warner Bros zu Interscope Records daher. Nicht selten floppen gerade solche Kraftakte. Nicht im Fall von MDNA. So liebäugelt die Queen of Pop bei der Namensgebung des Albums mit ihren Anfängen (ihr erstes Album hiess „Madonna“) doch vermissen wir im Titel ihres inzwischen zwölften Studioalbums „MDNA“ die Lettern “A” und “O”. In biblischer Sprache, in der Genesis, stehen sie für das Alpha und Omega, Anfang und Ende – für „Gott“. Das Spiel mit Lettern ist in Madonnas Biografie nicht unbekannt. Immerhin war die Italo-Amerikanerin spirituell schon immer vielseitig interessiert, so auch an der Kabbalah. Das Cover der eigentlichen Album Version ziert denn auch eine Madonna im roten Antonio Berardi Kleid. ( Ja, auch Fashion ist eine Religion). Der Blick darauf ist durch Photoshop manipuliert. Die Sicht auf die Diva ist entrückt. Verstellt, ein Blick durch ein Glas. (Nebst dem Studio Album mit zwölf gibt es auch eine Deluxe Version mit 17 Tracks und einem Close Up von Madonnas Gesicht auf dem Cover) Auf dem eigentlichen Album aber erinnert Ihre Pose, sie spreizt die Arme bis in die Fingerspitzen schräg von sich ab, an den Buchstaben “A”. Die Handflächen zu uns hingedreht, wirkt dies auch wie eine kirchliche Heiligendarstellung. Ganz so als hielte sie den Anfang und das Ende des Albumnamens „MDNA“. Als würde sie, und nur sie, wie ein Orakel, die einzelnen Lettern –  ihre Karten – neu mischen. Dieses Album Art Work , es ist von Mert & Marcus, ist in der Tat ein Kunstwerk. Erinnert auch an die von Leonardo Da Vinci gewählte Pose der Darstellung des Goldenen Schnittes, jahrhundertelange Richtlinie für das perfekt geschaffene Kunstwerk. Und es erinnert an ihre provokativen Interpretationen der Madonna „als Christus am Kreuz“. Die These des Orakels, welches die göttlichen Karten neu mischt, erschliesst sich dem, der das Albumbooklet mittig öffnet. Madonnas Konterfei im Close Up, ihr klatschmohnroter Mund ist unterhalb des Letters „O“ im Schriftzug MADONNA eingemittet. Und – die Augen majestätisch geschlossen, unnahbar umrankt von einem Büschel Wimpern – beginnt sie einen neuen Reflexionszyklus.

Oh Totem, Oh Tabu

Aus der Verkürzung zur Formel „MDNA“ heraus entfaltet sich das Album, und auf sie hin arbeitet der dritte Track „I`m addicted“. Produziert ist er wie „Girl Gone Wild“ vom House Duo Alessandro & Marco Benassi. Im Dezember 2010 twitterte Her Royal Pop Highness ihre Suche nach den „maddest, sickest, most badass people“. Auf die allseits etwas abgedroschene Frage, ob sie  nicht bereits alles gesagt habe? kommt flugs die Antwort. Es ist eine Reflexion im Spiegel. „When did your name change from a word to a charm?“ Dröge Selbstreferenz, untermalt von einem Beat, der sich anschleicht wie ein Fluch. Die technoide Kirmesbahn fährt das Argument routiniert orchestriert (und das gesungene „charm“ klingt beinahe eher wie „chore“- wie Routine) auf Position. Nüchterne 808 Beats und profane Hi -Hats hämmern sachte. Nageln die Songbühne. Serielle Produktionskette. Detroit progressive House. Madonna liebt, was die Massen bewegt. „No other sound makes the hair stand up on the back of my arm…“. Göttlich selbstverliebt. Gitarrenriffs zirren das kommende aufs Maximum an: „All of the letters pushed to the front of my mouth. Saying your name is somewhere between a prayer and a shout! – And I can`t get it out.” Ein Nachhall, Gedenksekunden. Kurze Stille. Bedeutungsschwangeres Vakuum. Bis die Predigt zum zweiten Vers anklingt.

Schamanin eines biblischen Begriffs   

Die vorher noch brav zirpende Gitarre zettelt eine heftige Bö an. Ein Gewitter zieht auf. (Andante, ma non troppo)„When did your Name change from Language to Magic? I`d write it again on the back of my hand and I know it sounds tragic.“ Süss selbstverliebtes Schulmädchen? Entlehnter Habitus aus einem rituellen (Hexen-)Exkurs? (Con brio)„Feels like a drug and I can`t get enough and it fits like a glove I`m addicted to your love.“ (Allegro ma non troppo) Zeitlich zerhackt hallen die letzen Buchstaben nach, drehen eine akustische Runde. Entgrenzt, choral, getrieben, prä-ekstatisch. Deus Ex Machina. Die Bühne des Diksurses um ein weiteres Tabu – sie ist etabliert. Der Beat erholt sich kaum, kreist und verschluckt sich an sich selbst wenn das einsilbige „ I –I-I-I“ sich x-fach blubbernd als letzte gesampelte Reminiszenz ans Menschliche, ans Ego, ans nicht synthetische in den Fluss, den Sog des stampfenden Beats ziehen lässt. „I`m addicted! I’m addicted to your love!“. Alles fliesst, pumpt, Soundfetzen klirren vorbei, Himmel ist Hölle ist Oben ist Unten. Katharsis! Die Kirmesbahn hat die erste Runde gedreht, ist wieder nah dem Boden. Platz für die Bombe: „Now that your name pumps like the blood in my veins, pulse through my body, igniting my mind its like MDMA (- thats ok)“. MDNA als eine erste Formel extrapoliert, Diskurs ums Tabu entzündet.

Leib und Seele. DNA. Songs als Proxy, als Ersatz für Chemie.

Aus „MDNA“ wird „MDMA“, chemische Strukturformel der Partydroge Ecstasy, deren „Nebenwirkungen“ bei Probanden als „touch, feel and love“ -Droge beschrieben und wegen der anregenden Wirkung auch als Tanzdroge seit den 90er Jahren konsumiert wird. Kaum begriffen, schwingt, vereinnahmt und peitscht der Beat, schwillt der Rhythmus an, alles pumpt, dröhnt, schleudert und verausgabt sich. Wer diese Platte, wie die Kritiker mäkelten, bloss im Fitnessstudio hört, braucht eine gute Haftpflichtversicherung. (Glühende Ketten, schmelzende Pedalen). Madonnas Stimme verquickt sich auf höchster Ebene, schmettert, die Löwin bellt, (wohin?) ein letztes zerbrechlich verausgabtes „I`m addicted“ noch höher, nur um dann ganz in Manier zu Beginn des Songs „in all of the Letters pushed to the front of my mouth“ einem Stakkato gleich die rein theatralisch errichtete Bühne auf den Stufen aus vier Lettern hinunterzuschweben: „M-D-N-A-!   M-D-M-A!“.  Das ist Musical, aber 2012. Das ist das rythmischste Kratzen am Kapitalismus, welcher ohne seine Flüchte und Früchte, seine drögen Exzesse, seine zyklopischen, ja babylonischen Auswüchse nicht wäre, wo er ist. Und etwa so klingt er in der Sprache des Pop. Innerhalb einer visuell und ideologisch hochverketteten, hochcodierten Welt. Und wir wissen ja, dass der Kapitalismus an einem Wendepunkt steht. Für die einen geht es um eine Entschleunigung, um eine Ent-Komplizierung. Und für die anderen geht es um die Beschleunigung, um den ästhetischen Superlativ. Es gibt nicht nur die Schere zwischen oben und unten, arm und reich. Nicht nur die Schere zwischen Imagination und Manifestation. Wie also fühlt sich ein Exzess an?. Genau so.  INDEED. Sick. Mad. Most Badass. Künstlerische, zugespitzte Interpretation. Nicht nur ein Song. Auch ein – souveränes, ohne moralischen Finger gezeichnetes Mahnmal.

So be it… I`m A Sinner

Madonnas Wurzeln Ihres Schaffens liegen im Gospel, im Zusammenführen rhytmisierter Stimmen wie denen des Chicagoer House und im Detroiter House, ( Madonna stammt aus Bay City, Michigan, etwas nördlich der beiden Städte). Beide Musikströmungen haben das rein Postindustrielle, die zweite Welle der Industriellen Revolution nach 1900 in die 1990 er aufgenommen und kritisch interpretiert. Chicago erlebe eine Epoche demografischer Geschichtsschreibung im Sinne von Krisen zwischen der schwarzen und weissen Bevölkerung, Detroit war eine Autoindustriestadt mit einem hohen Anteil von Fabrikarbeitern. Aber weit mehr noch liegen bei Madonna, ehemalige Klosterschülerin, puritanischste, um nicht zu sagen hochchristliche „Party“begriffe im Kern ihres Schaffens. Wer sein Feld sechs Tage bearbeitet hat, soll am siebten Tage nicht nur ruhen, sondern feiern (Holiday, 1984) zelebrieren (Celebration, 2009). Und sie besang schon auf ihrem Album „True Blue“ das Leben, welches die Woche hindurch arbeitet, um Freitagabends zu fragen: „Where`s the party? I want to free my soul! Wheres the party? I want to loose control.“ Dass Madonna Gotteslästerin sei, schreibt man ihr heute noch hier und da zu, (die Reaktion auf den im voraus getwitterten Albumtitel „MDNA“ löste bereits in christlichen Internetforen Boykotttiraden aus, Madonna würde zum Drogenmissbrauch aufrufen) doch waren es  die vehementesten Vorwürfe in den 80ern.  Die Frage allerdings ist, ob sie denn wirklich Gottelslästerin sei? Und wenn ja, warum? Aus der provokativen Madonna mit „Like A Virigin“(1984) wurde die verheiratete, romantischere Madonna mit „True Blue“ (1986) und nach der Trennung von ihrem Gatten Sean Penn schloss ein erster Zirkel mit „Like A Prayer“ (1989). In allen legte sie spirituelle Nähe konzis in Alben als formalem Themekreis an. So kreist auch der neunte Song auf MDNA, „I`m a Sinner“, mit produziert von William Orbit,  musikalisch nochmals die Alben und Themen ein, die sie in den 80ern auf einen Sockel stellten. Soulig stimmt sie ein: „Like a moon with no light of my own. Surfs the sky for a place to call home. I woke up with my head in the fire. Get my kicks when I’m walking the wire“. (Post-)moderner könnte Glaube nicht lebendig als Quell der Inspiration vorgeführt werden. Wer den Mut beweist, sich der Feuertaufe auszusetzen, empfängt Weisheit, Führung und Gottes Gnade. Dass dies, als Phänomen, besonders in Amerika zieht, (Was die in Teil eins zitierte Frage, ob sie denn nun nicht einfach genug alt und ledrig und madonnaesk authentisch sei, recht fahl ausschauen lässt) dürfte beim Wechsel zu einem Label allenfalls ein Grund gewesen sein, Songs zu schaffen, die an jede Station des Lebens erinnern. Dem rhythmischen Gospel ( in den Beats eindeutig ein aufarbeiten von „Like A Prayer“) von einst fügt sie Didgeridoo und Banjo hinzu, legt die Verweise subtil und hält fest an ihrer Disziplin, die ihr Songwriting eben auch zum Dialog in sich selbst zwischen Bridge und Chorus macht. Im Chorus verausgabt sie sich mit „I` m A Sinner I like it that way“, man sieht beinahe die wallenden violetten Gewänder des Gospelchors, durch die Luft fliegenden Lockenpracht und Kruzifixe – und die priesterliche Hand – vor sich, welche Madonna im Nacken zur Demut drückt, derweil diese, eben gospelnd, immer wieder aufbegehrt, sich aufrichtet, der Gnade Gottes bedarf und sie schliesslich erhaltend, Glück empfängt. „Like the sun, like the light, like the flame“ lässt die Stimme ätherisch flackern, „like the storm I burn through everything, like a bomb in the night like a train, thundering through the hills let it rain“ so fliegt sie zart wie ein Schmetterling ihre eigenen Lichter (ihre Songzitate) ab, ist fragil, zerbrechlich, und der nachschmetternde Beat braust einem Zug gleich ihren eigenen Faden der Ariadne. Bis sie nüchtern zurück in der Gegenwart angelangt ist, beinahe aus dem letzten Jahrtausend inkarniert sein muss, kurz schnöde innehält „I` m A Sinner I like it that way“. Da flackern Stolz und Mut nach der Mitte des Lebens auf. Das ist die Frucht, die im biblischen Sinne versprochen wird, ( und auf die eine Amerikanische Nationalseele baut). Amerika braucht starke Figuren. Und wer richtig hinhört, merkt, dass die alte Welt mit ihren Mythologien sich längst auf dem transatlantischen Kontinent niedergelassen hat. „All the boys, all the boys and Girls ride that magic bus tonight.“ Und eine der Göttinen ist damit sozusagen in ihrem Körper angelangt, inkarniert. Und verkündet die Werte: „Hail Mary, full of grace. Get down on your knees and pray. Jesus Christ, hanging on the cross. Died for our sins, it’s such a loss. Saint Christopher, find my way. I’ll be coming home one day. Saint Sebastian, don’t you cry. Let those poison arrows fly. Saint Anthony, lost and found. Thomas Aquinas, stand your ground. All those saints and holy men. Catch me before I sin again.“

Vom Meisterstück …zum befreiten Fallen?

Klar bleibt, das sperrige Album transportiert simples Trällern lieber nur in einem Duo mit Ihrer Tochter. Lourdes ist inzwischen 15 Jahre alt und darf auf dem Track „Superstar“ mitsingen „Uh la la You`re a Superstar, I sing you a song on my guitar. You can have the password to my phone.“ Das sei,hiess es, puncto Oberflächlichkeit (im Kontrast?) und grauenhafter Textflaute beinahe nicht auszuhalten. Hiess es. Überhaupt, das Album enthalte sowieso kaum Text. Hiess es. Solche Haltungen sind gefährlich, sie grassieren nicht nur im Onlinebereich, sondern auch auf Papier. Einmal abgesehen davon dass französische Chansonnieren (der 60 ties notabene) die “Uh-la-la  -Attitüde” gern kokett als Musizieren angesehen haben. Aber ja. „Shoo Bee Doo“ gab es bereits als Ballade, es ist ein  Track auf einer der ältesten Scheiben von Madonna. Aber verzeihen wir Madonna das nicht gern, wenn sie mit einem oberflächlichen Song die bitches ihrer Plätze verweist? Deutlich macht, in welcher Altersgruppe bloss kokett und bloss etwas dümmlich gesungen werden soll? Und sie mitunter heuer auch den Alltag besingt, mit “I don`t give A.”(shit) den ein Ex-Wife mit Kids, Twitter, Film- und Plattenprojekten sich täglich um die Ohren haut und im Nebenkanal eine weitere Ehe ohne Ehevertrag verdaut, derweil ihr Nicki Minaj hier als 20 Jahre jüngere die Leviten liest: Selber schuld, Madonna! “Never let them stress you /I ain’t a businesswoman / I’m a business, woman!/ And I’m known for giving bitches the business, woman!”

Als erstes Album von mindestens dreien bei Interscope Records endet MDNA mit zwei Balladen. „Masterpiece“  als zweitletzter Track, besingt das unverrückbare und unnahbare Bild und Image, in Form der Mona Lisa, immerhin brachte es Madonna als Soundtrack zu ihrem Film „W.E.“ ( Regie Madonna)  im Februar 2012 einen Golden Globe ein. Er ist eingängig, plausibel. Als Ballade funktioniert er auf Ebene des Textes wie alle ihre Songs. Mit dem Unterschied, dass der Beat paradiesisch süss wie ein Schlummerlied den Geist umrankt. Und trotzdem die abgrundtiefe Leere zwischen zwei sich entliebenden Menschen mit einer Phrase eröffnet: „Cause after all, nothing`s indestructible“. Man kann sagen, nicht jeder sieht im Fussball das Tor, manchmal, aber nur manchmal, da braucht es die Zeitlupe, um eine Sängerin, Künstlerin, Kämpferin und Verfechterin zu verstehen. Die nach jahrelangen Verfehmungen in ihrem Album Ray Of Light (1998) singt: „I`ve climbed the tree of Life, and that is why, I`m no longer scared if I fall.“

Herr und Frau Häme wie auch die Familie Lob, beide Archetypen blicken bereits gespannt auf das dreizehnte Album. Einen Ausblick ergattert man beim Hören des letzten Tracks. „Falling Free“ ist ein Minnesang. Gälische, keltische Klänge schwingen die Sängerin auf einer Schaukel auf zu einer Aussicht über einen unendlichen Raum. Mit verklärtester Stimme evoziert sie, was Mensch (und besonders nach einer Katharsis wie „MDNA“) derzeit hören kann, und vielleicht auch auf dem nächsten Album schon erwarten mag. Kirchliche Orgeln durchsetzen es. William Orbits Sound Arrangements flirren als Libellen um die Ohren, derweil Madonna eine Befreiung besingt, die entsteht, wenn das Herz auflebt und frei von Urteil, frei von Enttäuschung, frei von allem Schmackos und Krimskrams ist. Erhaben, und mit reichlich Text. Man kann es einverleiben. Durch den Sommer summen. Sich damit Krisen aus dem Gesicht blasen lassen. Wir wissen jetzt, wann sie fertig sein wird: Hat sie einmal „alles“ befreit, dann, und nur dann sind sie und das besungene andere frei, frei zu gehen:

Falling Free

When I move a certain way
I feel an ache I’ve kept at bay
A hairline break, that’s taking hold
A metal that I thought was gold

And pure so sure I’d struck a vein
I wanted you to feel the same
So when you did ignite a spark
Rescue me from all this dark
See our hearts are intertwined
Then I’m free, free of mine

I’m falling free

And see our hearts are intertwined
And then I’m free, I’m free of mine
Deep and pure our hearts align
And then I’m free, I’m free of mine

When I raise a certain wing
And crawl beneath that growing thing
It throws a shadow over time
And keeps yours falling next to mine

Your days were meant to fly and do
I fall and fold mine into you
And what you take is just enough
And what you give is what I love
And when you lift you raise the sail
And then I’m free, free to fail

I’m falling free

Deep and pure our hearts align,
And then I’m free, I’m free of mine
When I let loose the need to know
Then we’re both free, we’re free to go

When I lose a certain claim
That tries to know and needs to blame
Whatever river runs aground
It turns my head and washes down

The face of God that stands above
Pouring over hope and love
That all of might, and life, and limb
Could turn around and love again

When I let loose the need to know
Then we’re both free, free to go

I’m falling free

I’m fallin, I’m fallin, I’m falling free
I’m fallin, I’m fallin, I’m falling free

Deep and pure our hearts align
And then I’m free, I’m free of mine
When I let loose the need to know
Then we’re both free, we’re free to go

Deep and pure our hearts align
Then I’m free, I’m free of mine
I let loose the need to know
And we’re both free, free to go

Written by Madonna, Laurie Mayer, William Orbit & Joe Henry
Produced by Madonna & William Orbit

Full lyrics „Falling Free“ and any quoted Lyrics are all expressedly fully  © Madonna, All rights reserved, boy toy inc 2012

© copyright this blog and its posts all rights reserved, Patrick Neithard, Zürich, Switzerland

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