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Wide Range. Cultural Focus. Editor Patrick Neithard

Hollywood`sche Grammatik

 

Oscars Hollywood`sche Grammatik

Alfonso Cuarón accepts the Oscar for best director for "Gravity" at the 86th Academy Awards in Hollywood, California March 2, 2014. REUTERS/Lucy Nicholson

Alfonso Cuarón accepts the Oscar for best director for “Gravity” at the 86th Academy Awards in Hollywood, California March 2, 2014. REUTERS/Lucy Nicholson

 

von Patrick Neithard 3. März 2014

Eine 15-köpfige Jury hat entschieden. Der Erdumlaufbahn-Suspense „Gravity“, und nicht „12 Years a Slave“ ist der grosse Abräumer bei den Oscars.

Bester Film „12 Years a Slave“, beste Regie „Gravity“

 

Zehn Nominierungen gabs für „Gravity“, ganze sieben hat dieser Sci-Fi-Hi-Fi Thriller des Mexikaners Alfonso Cuarón garniert. Das macht Cuarón zum ersten mexikanischen Oscar Preisträger. Will man von Überraschungen sprechen, so ist „American Hustle“ eindeutig überraschender Verlierer. Trotz zehn Nominationen in allen wichtigen Kategorien ging der 70er Jahre Gaunerfilm leer aus. Die Jury krönte „12 Years A Slave“ zum bestem Film, neben zwei weiteren Oscars. Ebenfalls nominiert für den besten Film waren das Roadmovie um einen Demenzkranken, „Nebraska“, die Frachtkaper-Story „Captain Phillips“, die realbizzarre Bankiers-Freakshow „The Wolf of Wall Street“, die Sci-Fi Komödie „Her“, der katholisch-bigotte Selbstsuche – Schinken „Philomena“, und das AIDS-Aufklärungsdrama „Dallas Buyers Club“.

Sieg Cuaróns, Siegeszug der Technologie?

Man ist geneigt zu sagen, die Amerikaner, auf dem Mond waren sie bereits. Durch die gesamte we-are-family-like gestaltete Show hindurch kristallisierte sich „Gravity“ als der grosse Abräumer. Und zeigte, worauf das Hollywood von heute baut. Einerseits auf den Boden der Realität, auf Technologie. Und mitunter auf teure Produktionen. Bei Gravity spricht man von knapp 100 Millionen. Um eine seichte Story im lautlosen Weltraum in solcher Weise spannend zu machen, brauchts ein technokratisches Bewusstsein, plus Know-How. „Gravity“ garnierte ganz sicher einfach darum zusätzlich in allen technischen Sparten wie „beste Kamera“, „beste Visuelle Effekte“ , „Schnitt“ und „Sound“ ab. Dass „Gravity“ rein visuell ein Kunstwerk ist, bestreitet niemand. Aber ist dies ein ästhetischer Wert? Schlussendlich ist es der Regie – Oscar, der an „Gravity” geht, und damit nebst der Technologie auch das traditionelle Handwerk ehrt. Allerdings hätte es erstaunt, wäre der Space-Movie auch in der Kategorie bestes Drehbuchs prämiert worden, die Story ist schlicht zu lau, bleibt rein visueller Oberflächengenuss mit einem Schuss Kirmes-Magenkitzel. Aesthetisch, im Sinne von allgemein erfahrbar, ist ein solcher Film eben auch dann nicht, wenn er vielleicht vage an das Scheitern so grosser politischer Projekte wie die Raumfahrt und ihr Ende durch die Katastrophe der Challenger, erinnern möchte. Hätte er heute noch das passende Publikum. Science Fiction an sich ist er schlicht nicht – die Messlatte haben Kubrick mit „2001 – A Space Odyssey“ oder Tarkovski mit „Solaris“ bereits im letzten Jahrhundert eindeutig weit höher gesetzt. Und dies mit weit beklemmenderen Mitteln, eben, weil auch basierend auf erzählerischen psychologischen und Momenten.

A selfie making history: taken by Bradley Cooper Brad Pitt, Angelina Jolie, Jared Leto (that's his left eye peering in), Meryl, Ellen, Julia Roberts, Kevin Spacey, Jennifer Lawrence, Channing Tatum and Lupita Nyung'o.

Ein Selfie macht Geschichte: Bradley Cooper, Brad Pitt, Angelina Jolie, Jared Leto (links von Jennifer Lawrence), Meryl Streep, Ellen DeGeneres, Julia Roberts, Kevin Spacey, Jennifer Lawrence, Channing Tatum and Lupita Nyung’o.

Hollywood schreibt. Geschichte; und Grammatik; und notfalls aalglatte Shows

Etwas ernüchternd ist dies schon, es macht zumindest ein wenig den Anschein als gewinnt „12 Years a Slave“ nun vielleicht nur deswegen in der Kategorie „bestes adaptiertes Drehbuch“. Mehr und mehr geht dies zu Lasten von „The Wolf of Wall Street“, der in dieser Kategorie ebenfalls Favorit war. Durchschaubar sind die Entscheide der Jury selten. So entstammen beispielweise die beiden Kategorien „bestes adaptiertes Drehbuch“ und „bestes originales Drehbuch“ einer Zeit Hollywoods, in welchem Filmemachen meist noch gleichbedeutend mit „Autorenfilm” war. Drehbuchschreiben hob die Personalunion Regisseur/Autor quasi noch höher an. Das Einzelgenie ist derzeit nicht mehr gangbar, ist eher der Sonderfall. Kulturelle Produktion setzt auf kollektive Arbeit. Im Bezug auf „Gravity“ meint dies, wäre da nicht schlichtweg ein zuviel an Techno, „Gravity“ wäre einerseits das beste Beispiel für ein erneuertes rein zukunftsorientiertes Denken in der amerikanischen Filmbranche. Doch so sperrig dies klingen mag, es deutet auch darauf hin, dass eine teuere Produktion letztlich mit Technologie zu tun zu haben hat. Letztendlich bleibt es der Regieleistung Cuaróns zu verdanken, mit welchem Crew und Know-How zusammengehalten wurde. Der Regie – Oscar für „Gravity” ist der einzige aus der Königsriege der goldenen Männchen. Das setzt Zeichen. Bis hier hinauf. Nicht höher. Dass bei den Oscars wie vorhin gesagt zwei unterschiedliche Drehbuchkategorien beibehalten werden, führt mitunter auch zu Stirnrunzeln bei Nominationen. Es kommt mitunter zu solchen, die nicht wirklich dem Begriff entsprechen. So geschehen bei der Nominierung von Richard Linklaters „Before Midnight“ in der Kategorie „bestes adaptiertes Drehbuch“. Sie ist schlicht ein Missgriff in der Grammatik Hollywoods. Weil, „Before Midnight“ ist der dritte Teil einer Romanze, die sich am Fluss des Lebens selbst orientiert, in etwa so pauschal, aber doch so aufeinanderfolgend wie Morgen, Mittag und dann Abend. Und sich in der Zeit vorwärts bewegt. In den Augen der Jury hingegen basiert er auf den zwei vorangehenden Filmen, und sei darum als „Adaption eines Drehbuchs“ zu verstehen. Wen wunderts, dass solche Ausgangslagen kaum Aussicht auf Erfolg versprechen, gerade wenn in der gleichen Kategorie der Favorit schlechthin „12 Years a Slave” zu finden ist. Denn Steve McQueen ist mit der Verfilmung von „12 Years a Slave“, der Geschichte des Salomon Northrup, der in der Sklaverei unterdrückt wurde, die erste glaubhafte Nachzeichnung gelungen. Bereits vor dem Oscar wurde „12 Years a Slave“ bereits vor der Prämierung als obligatorischer US -Schulstoff ins Curriculum aufgenommen. Er ist gesellschaftspolitisch relevant. Man ist sich hinter den Jurorentischen wohl nicht immer ganz einig, aber darüber täuschte eine prächtig pannenfrei gleissende Show hinweg. Ellen de Generes, bei der sich einfach jeder zu Hause fühlt, erfand das Gruppenselfie, Pharrell Williams animierte die vorderste Sitzreihe zum Mittanzen zu seiner Performance “Happy“. Popröhre Pink coverte zahm den Judy Garland Song „Somewhere over the Rainbow“ von 1939. Und Bette Midlers letzte Grüsse an die verstorbenen Persönlichkeiten wurden durch den „Wind beneath my Wings“-Song in den Himmel gehievt. Götter ansprechen, und dabei so menschlich sein. Zauber, der bewegt. Ja, sie können es, selbst „Der Zauberer von Oz“ wurde von Whoopi Goldberg mit viel Taktgefühl für die weniger Geschichtsbeflissenen als etwas, was es früher nur einmal im Jahr gab, angepriesen. Ob so viel Memorabilia haben sich der Vorkriegsmuscialist Bugsby Berkeley wie die tote Mutter von Liza Minelli, Judy Garland ( das ist die mit den roten Schuhen aus „Zauberer von Oz“) bestimmt auf die nächste Inkarnation gleich in Beverly Hills eingestimmt. Flach dann eher die lückenhafte Passage der letzten Grüsse an verstorbene. Weder der im November 2013 verstorbene Drehbuchprofi Syd Field noch der Autorenfilmer Alain Resnais erschienen in der Slideshow. Letzterer verstarb vergangenen Samstag. Der Bogen der Show, welcher mit Erinnerungen an 1939 anknüpfte, einer glanzvollen Ära Hollywoods übrigens, mit dem erstmaligen Einsatz von Technicolor, dem technologischen Umsattenl von einer schwarz/weiss Sicht, der wurde weit gespannt. Das ist angesichts so historischer Filme wie “12 Years a Slave” ein Hinweis darauf, dass sich die Academy gern auf Werte besinnt und sie reflektiert. Und doch, so wirklich weiss Hollywood nicht, in welche Richtung es gehen soll. Vielleicht eben auch, weil die Bildmaschine weit über den fiktionalen Bereich hinaus Bilder erzeugt. Vielleicht deuten die Zeichen nun auch Chance und Verantwortung. In einer visuell beherrschten Kultur mit ihren zahllosen Bildern und Gegenentwürfen muss Vielfalt bestehen bleiben. (das spricht beinahe schon für Entscheide, die nicht nachvollziehbar sind) So versteht es die Jury durchaus, für Überraschungen zu sorgen. Spike Jonze erhielt den ersten Oscar gestern nacht erst nach mehreren Nominationen. In der Königsdispziplin. Für das beste originale Drehbuch von „Her“. Damit gewinnt eine fiktive Story, in welcher der Protagonist (Joaquin Phoenix) sich in die weibliche, reizvolle Stimme eines Computer-Betriebssystems verliebt. Und es gewinnt damit gleichzeitig einer der Filme, der absolut nicht als Favorit gegolten hat. Jonze hat hier geschrieben, produziert und Regie geführt. Ganz wegzudenken sind Autorenfilme also nicht. Vielleicht auch, weil sie mit knapp 23 Millionen Budget etwas niedriger ausfallen.

Cate Blanchett ist beste Schauspielerin

Beziehungsstreifen sind nach wie vor das insgeheime Kerngeschäft Hollywoods, in den letzten zehn Jahren aber hat es durch das Fernsehen harte Konkurrenz erhalten. Es wird augenfällig, dass die Ansprüche bei Academy Awards angehoben wurden. Knallhart. Man sah sie auch diesmal wieder, die operativ verunstalteten Frauen, älteren Semesters, deren Anblick schmerzt, wenn sie zur Anmoderation eines Showteils oder der Imagefilmchen auftraten. Kurz geschnittene zur Sequenz aufgepeppte Häppchen, verräterisch plakativ: “Amerikanische Heroen” sind auch jetzt testosterongeladen, abenteuerlich, verwegen. ” Studien von Biografien” sind auch jetzt weiblich. Die Rollenaufteilung bleibt. Frauen, für eine Weile nur jung und erfolgreich, haben es besonders hart. Echtheit bei Frauen im amerikanischen Film bedeutet Jugend, unsichtbare Makeovers, Agilität, Elfenhaftigkeit, auch wenn bereits 45, wie bei der zur besten Schauspielerin gekürten Cate Blanchett. Denn, reine Schluchzschinken schaffen es selten noch, die goldene Statuette in irgend einer Kategorie zu erhalten. Mit Fernsehserien kann über eine lange Spieldauer Brisanz, Tiefe, Facettenreichtum entwickelt werden, die sich in der vergleichsweise kurzen Spielzeit eines Films nur von wirklich grossen, fähigen, versierten Schauspielern mit unerschöpflichem Entwicklungs-und Wachstumspotential erzielen lässt. Frauen, die diesen Anforderungen entsprechen wollen, brauchen mehr als nur Agenten. Sie brauchen Substanz, und eine gepfefferte Prise Glück, um ununterbrochenen Erfolg zu haben. Cate Blanchett holte sich den Oscar als beste Schauspielerin, für die Rolle der verlassenen und traurigen (blue) Jasmine, oder eben „Blue Jasmine“. Und diese Art Geschichte oscarkonform bringen kann derzeit nur Altmeister Woody Allen. Derzeit. Mit Cate Blanchett hat er sich eine der begabtesten Schauspielerinnen geholt. Denn sie bringt es. Sie kann es. Sich nach dem Trennungsschock selbst ins Unglück zu denken, sich in Alkohol -und Tablettenmissbrauch gleiten lassen, wie die Society Lady Jasemine es tut, das muss man erst einmal ausfüllen können. Nicht nur, weil das Thema der verlassenen Frau, die wegen ihres Chauvis plötzlich alleine da steht, und sich mit den unteren sozialen Etagen nicht auskennt, allzu abgegriffen wäre, sondern wohl eher, weil Cate Blanchett das Versagen und das Zweifeln bis zum Nicht-Happy-End aufrechthalten kann. Unangestrengt. Dass der Film in der Tat auch den latenten hollywoodschen Sexismus aufscheinen lässt, entspricht auch dem Bild, welches Hollywood selbst nur zu gern unter den Tisch wischt. Es ist ein Zeichen von heute. Dass die diesjährigen Oscar Nominationen Schauspielerinnen durch alle Altersklassen nominiert, damit einen beginnenden Wandel hin zu unterschiedlichen Frauenbildern zeigt. Sich aber dann doch für etwas klassisches entscheidet. Im Moment ist es en vogue, ganz sanft, kaum spürbar, weg vom Jugendwahn der Nuller Jahre zu gehen. Dafür sprechen die Nomination von Sandra Bullock und Amy Adams, Judi Dench und zuletzt noch Meryl Streep, die bereits mit der 18. Nomination bei der Gala dabei war. Letztere, noch aus der Generation des Method Acting stammend, kann auf das Portraitieren von höchst unterschiedlichen Frauen zurückblicken. Sie sind Beispiele, denen wiederum eine sehr junge Jennifer Lawrence ( 23, sie ging dieses Jahr leer aus) gegenüber steht.

Lupita Nyong`o beste Nebendarstellerin

Lupita Nyong`o, ist, seit sie in „12 Years a Slave“ die weibliche Nebenrolle bestetzt hat, der Darling der Stilgazetten. Und Aufspielen, das hat hier für einmal positive Bedeutung. Es ist ihr Schauspiel, welches ergreifend die Qual der Verachtung durch andere verkörpert, mit jeder Faser. Die anderen nominierten Schauspielerinnen in Nebenrollen waren Julia Roberts (neben Meryl Streep) in „August: Osage County“, Jennifer Lawrence in „American Hustle“, Oscar Neuling Sally Hawkins in „Blue Jasmine“ und June Squibb „Nebraska“, eine Newcomerin, aber bereits um die 80, sie alle hatten das Nachsehen. Allen gemein ist diesen Nebenrollen das Grenzüberschreitende. Es sind eben längst nicht nur die Hauptrollen, welche gefordert sind; das Bild des über sich Hinauswachsen-Müssens aufgrund von Umbruch des Lebenswegs. Bei den diesjährigen weiblichen Nebenrollen ging es auch darum, den schauspielerischen und gesellschaftspolitischen Beitrag zu einem Film auszuzeichnen. Dafür schien die Zeit nun reif. Will sagen, was jeder Figur in „12 Years a Slave“ geschieht, was sie fühlt, erduldet, zum Schweigen bewegt, und, auf der Gegenseite, was eine andere Figur zum schänden, schlagen und quälen bewegt, ist bei dieser Verfilmung ein Hintergrund nicht nur jener von einer Person, sondern die Handlung von mindestens je einer halben Menschheit. Denn, es ist so. Die Ungleichheit, sie ist -bis heute- real. Diskriminierung und Heuchelei fanden sich bis hinauf in die Präsidentschaft Obamas, welchem der Nobelpreis für den Frieden noch vor seiner Amtszeit vergeben wurde. “12 Years a Slave” ist darum nur ein guter Beginn in einer Reihe von zu erwartenden Stoffen, welche ein erneuertes Bewusstsein der Gleichheit fördern mögen. Schliesslich kommt es nicht von ungefähr, dass es sich bei Steve McQueen nicht nur um den ersten schwarzen Regisseur handelt, der einen Oscar erhält, und dies für das Thema der Sklaverei. Es handelt sich um einen britischen, und nicht um einen amerikanischen Regisseur handelt. Lupita Nyong’o ist kenyanisch-mexikanische Doppelbürgerin. Beiden, aber auch dem zwar leer ausgehenden Haptdarsteller Chivetel Eijofor, hat die Filmindustrie damit gezeigt, dass sie endlich bereit ist, sich von Blaxploitation-Klamauk und Django-Unchained zu verabschieden. Auch wenn der Weg über nicht unwichtige, aber versülzte Schwarzenepen ging, wie noch bei “The Help” von 2011.

„Dallas Buyers Club“, Hungern für den Oscar

Und wie ist es bei den Männern? Sie hungern gefährlich ab, so wie Matthew McConaughey für seine Hauptrolle eines AIDS Kranken im 80er- AIDS Drama „Dallas Buyers Club“. Aber gewinnen sie damit letztlich den Oscar? Dass dieses Prinzip gleich zweifach zuschlägt, wenn Jared Leto in der Nebenrolle als Transsexueller im selben Film auftritt und den Oscar dafür einstreicht, ist zwar neu, aber beim Thema AIDS in Amerika in den 1980ern angebracht. Dass physische Verwandlung mittlerweile gang und gäbe ist, sei es das Zu -oder Abnehmen, das Muskelpack-Aufpumpen und Stählen, ist dem rigorosen Ruf nach Authentizität zuzuschreiben. Gerade sie hat eine tragende Rolle, zumindest im Streben des Filmschaffens. Ganz neu ist die radikale Haltung, das sich die Rolle auf den Leib hungern, nicht. Bereits Tom Hanks hungerte vor zwei Jahrzehnten, ebenfalls für einen HIV /AIDS -Drama „Philadelphia“(1993) einige Kilos ab. Klar ist, diesmal haben keine fleischgewordene Titanen zur Wahl gestanden. Gewonnen haben in den oberen Ligen der 86-igsten Oscars jene, die quasi im physisch-materiellen Bereich dünner aufgetragen haben. Oder vielleicht war das auch alles, alles, alles nur so, weil Matthew McConaughey doch endlich mal sein immergrünes Sonnyboy Image ablegen wollte.

 

© 2004 -2016  this blog & this article Patrick Neithard, Zürich

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